Wie Sie den Verkauf einer Immobilie richtig vorbereiten

Beim Hausverkauf gilt es als Verkäufer einiges zu berücksichtigen und vorzubereiten, damit man tatsächlich erfolgreich ist.

Der Energieausweis hilft bei der Wohnungssuche.

Fragen Sie uns nach dem Energieausweis. Dann sind die Heizkosten kein Glücksspiel mehr. Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung oder einem Haus ist, sollte den Makler nach dem Energieausweis fragen und sich über den energetischen Zustand des Gebäudes informieren, in das er einziehen will. Miet- und Kaufinteressenten haben nämlich ab dem 1. Januar 2009 bei allen Wohngebäuden das Recht, sich den Energieausweis vorlegen zu lassen, zum Beispiel im Rahmen einer Wohnungsbesichtigung.

Kommen Wohnungs- oder Hausbesitzer ihrer Ausweispflicht nicht nach, drohen sogar Bußgelder bis zu 15.000 Euro. Baudenkmäler sind von der Verpflichtung ausgenommen einen Energieausweis vorlegen zu müssen.

Ähnlich wie das Energieeffizienz-Label, das heute bei Elektrogeräten selbstverständlich ist, hilft eine Skala von Grün nach Rot im neuen Energieausweis den Mietern oder Eigentümern in spe dabei, ihren künftigen Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung abzuschätzen. Bewegen sich die Werte im roten Bereich, muss mit sehr hohen Heizkosten gerechnet werden. Liegen die Werte dagegen im grünen Bereich, werden diese vermutlich überschaubar bleiben.

Zu jedem Energieausweis gehören darüber hinaus Modernisierungsempfehlungen. Sie zeigen, mit welchen Maßnahmen die Energiebilanz des konkreten Gebäudes verbessert werden kann. Ein Blick darauf lohnt sich. In erster Linie helfen diese Empfehlungen dem Vermieter. Der Mieter kann diese Informationen jedoch zum Anlass nehmen, den Vermieter darauf anzusprechen. Viele Maßnahmen sind wirtschaftlich und rechnen sich auch dann, wenn der Vermieter einen Teil der Kosten auf die Kaltmiete umlegt. Um bis zu 85 Prozent lässt sich der Energiebedarf eines Gebäudes durch eine umfassende energetische Modernisierung eines Gebäudes reduzieren.

Hinweis: Die Modernisierungsempfehlungen dienen nur der Information. Eine Pflicht zu ihrer Umsetzung besteht nicht.

Kosten beim Kauf eines Hauses

Beim Kauf eines Hauses/ Grundstückes fallen für den Käufer folgende Kostenpositionen an.

  • Kaufpreis der Immobilie
  • Grunderwerbsteuer 4,5% des Kaufpreises
  • Notarkosten ca. 1,5% des Kaufpreises
  • Maklergebühren von  5,95% auf den Kaufpreis der Immobilie
  • bei Grundstücken noch ggf. Vermessung ca 400 €
Checkliste für den Hausverkauf

Falls Sie ein Haus privat verkaufen möchten, so benötigen Sie folgende Unterlagen. Falls Sie uns einen Maklerauftrag erteilen, so fordern wir diese Unterlagen für Sie kostenfrei bei den entsprechenden Behörden/Ämtern/Sachverständigen an. Dieser Service ist für Sie völlig kostenfrei. Folgende Unterlagen werden benötigt:

  1. aktuellen Grundbuchauszug
  2. Lageplan des Grundstücks
  3. Grundrisse des Objektes
  4. Ansichten des Objektes
  5. Berechnungen des Objektes
  6. Energieausweis
  7. ggf. Baubeschreibung des Objektes

Der aktuelle Grundbuchauszug

Hiermit sichert sich der Verkäufer/Makler ab, dass derjenige, der als Verkäufer auftritt, auch tatsächlich Eigentümer des Objektes ist. Ebenfalls stellt der Immobilienmakler anhand des aktuellen Grundbuchauszugs fest, ob Dritte noch Rechte an dem Grundstück haben, dies würde u.U. den Verkauf erheblich erschweren.

Lageplan, Grundrisse und Ansichten des Objektes

Der Käufer benötigt diese Unterlagen in aller Regel für die Finanzierung. Außerdem ist eine Immobilie für Kunden viel interessanter, wenn gleich ersichtlich ist, ob die vorhandene Raumaufteilung für die eigenen Bedürfnisse ausgelegt ist bzw. umgesetzt werden kann.

Professionelle Fotos der Immobilie machen wir immer selbst, es sei denn, der Verkäufer hat hervorragende Bilder seiner Immobilie, die sowohl das Haus als auch den Zustand zeitgemäß und optimal zeigen.

Berechnungen des Objektes

Gemeint sind hier in aller Regel die Wohnflächenberechnung und die Berechnung des umbauten Raumes. Diese Unterlagen werden ebenfalls von der Bank für die Finanzierung benötigt. Außerdem sind diese Unterlagen, vor allem die Wohnflächenberechnung, erforderlich, um eine korrekte Angabe bei den Größen der Räume zu machen.

Energieausweis

Wenn Sie ein Haus verkaufen wollen, ist die Vorlage eines Energieausweises Pflicht. Fragen Sie uns. Wir können ihnen einen ausstellen.

Baubeschreibung des Objektes

Einige Käufer haben großes Interesse an der Baubeschreibung der Immobilie, die sie erwerben möchten. Hier sind alle Materialien und Aufbauten (zum Beispiel Wandaufbau) zu erkennen. Die Baubeschreibung gibt einen recht zuverlässigen Eindruck über die Grundsubstanz des Gebäudes.

Der Verkäufer hat also vor dem Hausverkauf einiges zu erledigen. Zwar können die o.g. Unterlagen im Lauf der Verkaufsbemühungen beschafft werden, doch im Regelfall kann der Verkäufer dies nicht aussitzen.